
Wie man seine Heizgeräte mit hohem Aufhängungspunkt wirklich langfristig nutzen kann
Falls Sie bereits Infrarotheizgeräte in einem Lager oder in einer Ladezone eingesetzt haben, wissen Sie, welche Probleme damit verbunden sind. Die Geräte werden aufgehängt – alles sieht gut aus – doch nach ein paar Jahren beginnen sie kaputtzugehen.
Meistens liegt das an zwei Faktoren: Feuchtigkeit in der Luft sowie gelegentliche Spritzer von Wasser. Die meisten Standardheizgeräte sind einfach nicht dafür geeignet. Kondenswasser sammelt sich an den elektrischen Komponenten an, oder Wasser dringt in das Gehäuse ein. Bald darauf entstehen Kurzschlüsse oder die Glühfäden brennen durch. Das ist wirklich lästig.
Umgang mit Feuchtigkeit
Wir bekämpfen dieses Problem, indem wir uns auf die Dichtungen konzentrieren. Wenn Menschen von „Anti-Fog“-Technologie hören, denken sie meist an irgendeine Art von Sprühbeschichtung. Das ist aber nicht das, was wir tun. Es geht vielmehr darum, wie wir die Wärme kontrollieren. Wir verwenden dichte Dichtungen sowie Materialien, die Wasser von den Heizelementen fernhalten. So wird verhindert, dass eine unangenehme Schicht aus Kondenswasser auf den Heizelementen entsteht.
Warum das wichtig ist: Wenn Wassertröpfchen auf dem Quarztubus liegen, entstehen „Kaltstellen“. Dadurch dehnt und zieht sich das Glas ungleichmäßig aus – und letztendlich bricht es. Das ist natürlich nicht ideal.
Was die Spritzer angeht: Wir sorgen dafür, dass die Verbindungen der Leitungen gut abgedichtet sind. Durch das Einsatz von dichten Kabelanschlüssen und geschlossenen Boxen bleibt das Wasser außen und dringt nicht in den elektrischen Teil des Geräts ein.
Der Nachteil (denn es gibt immer einen)
Diese Schutzmaßnahmen haben natürlich auch ihren Preis. Wenn alles zu fest abgedichtet wird, kann die Luft nicht mehr frei zirkulieren. Man muss also darauf achten, dass die Befestigungselemente etwas Platz lassen. Wenn die Geräte zu fest in einen eingebauten Deckeneinbau eingesetzt werden, steckt die Wärme dort fest. Dadurch entsteht eine „Wärmeansammlung“, was wiederum die Vorteile des Schutzes zunichtemacht. Man sollte den Geräten etwas Raum zum Atmen geben.
Warum es sich lohnt
Der eigentliche Vorteil sind die Reflektoren. Wenn Feuchtigkeit in die Geräte gelangt, korrodieren die Reflektoren. Das geschieht zwar langsam, doch dadurch nimmt die Heizleistung um 20 bis 30 Prozent ab. Man zahlt zwar weiterhin für Strom, spürt aber keine Wärme mehr. Indem man das Innere der Geräte trocken hält, können diese im fünften Jahr genauso viel Wärme abgeben wie am ersten Tag. Außerdem muss man seine Wochenenden nicht damit verbringen, defekte Geräte zu ersetzen. Man kann wieder mit seinen Geschäften fortfahren.