
Man benötigt keine Tabellenkalkulation, um die richtige Temperatur zu erreichen – es reicht ein guter Richtwert sowie ein geeigneter Heizkörper. In windigen Ecken, rückseitig gelegenen Räumen oder Räumen mit schlechter Isolierung führt eine zu geringe Leistungsfähigkeit des Infrarotheizers dazu, dass der Raum nur langsam aufgewärmt wird, es zu kalten Stellen kommt und der Heizer zwar läuft, aber nicht ausreichend Wärme abgibt. Eine zu hohe Leistung wiederum verschwendet Energie – und man schwitzt, obwohl man eigentlich nur eine konstante Wärmequelle möchte.
Was wirklich wichtig ist – technisch gesehen
Ein Heizkörper, der auf Infrarottechnologie basiert, gibt Strahlungswärme ab – dadurch werden Menschen und Oberflächen direkt erwärmt, anstatt Luft bewegt zu werden. Dadurch spürt man schneller Wärme, wenn man den Raum betritt, und es geht weniger Wärme verloren, wenn eine Tür geöffnet wird. Im Grunde genommen geht es dabei um die Leistung in Watt – die Regel ist einfach: Beginnen Sie mit der Fläche des Raumes, passen Sie die Leistung anschließend an die Lage des Raumes sowie die Isolierung an. Für die meisten Wohnräume sind 10 Watt pro Quadratfuß eine gute Grundlage. In rückseitig gelegenen Räumen oder Räumen mit schlechter Isolierung braucht man oft 12–15 Watt pro Quadratfuß. Hohe Decken erhöhen den Raumvolumen – daher sollten weitere etwa 10 % an Leistung hinzugefügt werden für jeden zusätzlichen Fuß über 8 Fuß.
Warum dieser Ansatz in echten Räumen funktioniert
Es gibt dieses Handbuch zur Auswahl des richtigen Heizers aus einem Grund: Die Leistung muss zur Lage des Raumes sowie zu dessen Wärmeleistung passen. Wenn der Heizer richtig dimensioniert ist, spürt man Wärme bereits nach Sekunden, nicht erst nach Minuten. Der Raum bleibt gleichmäßig warm – dadurch entfällt das ständige An- und Ausschalten des Heizers, was bei elektrischen Heizungen oft zu Kältegefühlen führt. Da die Infrarotwärme gezielt auf Objekte und Menschen wirkt, kann man auch bei einer niedrigeren Leistungstufe noch eine angenehme Wärme erzielen – besonders in Arbeitsräumen, in denen man still sitzt und eine konstante Wärme ohne Lärm oder bewegte Luft wünscht.
Was Sie vor dem Anschließen wissen müssen
Die Platzierung des Heizers ist wichtig. Montieren Sie ihn so, dass der Strahlungsbereich die Hauptsitze abdeckt. Halten Sie mindestens 3 Fuß Abstand zu brennbaren Materialien und vermeiden Sie direktes Licht. Verwenden Sie einen separaten Steckdosenstecker – keine Mehrfachsteckdosen. Die meisten Geräte haben Schutzvorkehrungen gegen Umkippen sowie Thermostatkontrolle – dennoch benötigen sie Belüftung. Sie sollten nicht in feuchten Bereichen verwendet werden, es sei denn, das Gerät ist dafür geeignet. Wenn Sie den Heizer über längere Zeit nutzen möchten, verwenden Sie einen Timer oder einen Smart-Plug, damit die Wärme konstant bleibt und der Raum nicht überhitzt.